Facebook B2B Ads

Facebook-Werbung für den B2B-Bereich

Facebook gilt nach wie vor in erster Linie als soziales Netzwerk der privaten – nicht geschäftlichen – Interaktion. Werbung über den Social-Media-Primus zu betreiben, erscheint vielen Unternehmen höchstens im B2C-Kontext sinnvoll. Diese Denkweise ist grundsätzlich leicht nachvollziehbar: Denn für Verbraucher bildet Facebook – neben Google und YouTube – mittlerweile eine der Hauptanlaufstellen, um den für die Entscheidungsfindung im Kaufprozess von Waren oder Dienstleistungen heute so wichtigen Informationsbedarf zu stillen.
Auch im B2B-Bereich wird bei allen erdenklichen Anliegen – nicht nur neuen Anschaffungen – längst vornehmlich online recherchiert. Wenn es hier um soziale Netzwerke geht, sind LinkedIn und Xing die ersten Adressen. Dort wird jedoch kaum nach konkreten Produktfakten gesucht – es dreht sich vielmehr um Netzwerkbildung, Mitarbeitergewinnung und den Austausch von allgemeinem Business-Wissen.

Interessant ist dabei, dass laut einer Studie des Pew Research Centers 90 Prozent aller LinkedIn-User ebenfalls einen Facebook-Account haben. Weiterhin sind es nicht Betriebe, die Entscheidungen treffen, sondern die Personen, die dort arbeiten. Diese Menschen nutzen Facebook zwar vorwiegend privat, stehen jedoch auch dann unter dem Einfluss ihres beruflichen Alltags und sind damit empfänglich für entsprechende Werbung.

Demzufolge ist die Sinnhaftigkeit von B2B-Facebook-Werbung keine Frage des Netzwerks an sich, sondern des strategisch passenden Vollzugs derartiger Maßnahmen und des richtigen Targetings. Gelingt es also, die für den Absatz der eigenen Leistungen wichtigen Entscheider bei Facebook präzise zu erreichen, bietet dortige Werbung im B2B-Bereich praktisch dieselben Vorzüge wie B2C. Und für diese zielgenaue Ansprache bringt Facebook tatsächlich sehr gute Voraussetzungen mit, wobei Facebook-Pixel eine ganz besondere Position einnimmt.

Welche Werbemöglichkeiten gibt es bei Facebook für B2B-Unternehmen?


Im Grunde können sämtliche Werbeformen bei Facebook sowohl B2C als auch B2B vorteilhaft eingesetzt werden. Für den letztendlichen Nutzen kommt es – wie zuvor bereits allgemein festgestellt – auf die Herangehensweise an. Folgende Anzeigenformate stehen generell zur Verfügung:

  • Single-Image-Ad: Hierbei handelt es sich um eine sehr weit verbreitete Facebook-Werbeform mit einem Bild, einem Einleitungstext, einer URL, einem Titel und einer Beschreibung. Es ist optional möglich, einen Button mit einer Call-To-Action zu platzieren.

  • Video-Ad: Dieses Format arbeitet anstelle eines Bildes mit einem Video-Clip. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Video Ads bei Facebook eine bessere Click-Through-Rate als single-image-ads aufweisen.

  • Slideshow-Ad: Bei diesem Typ Ad werden mehrere Bilder oder auch Videos mit Text und Ton innerhalb einer Slideshow abgespielt. Sie ermöglichen es viel Content platzsparend zu bewerben.

  • Carousel-Ad: In dieser Form der Facebook-Werbung erscheinen bis zu zehn Bilder oder Videos als eigenständige Elemente nebeneinander – sie können jeweils mit einem Link versehen werden.

  • Lead-Ad: Mithilfe eines Kontaktformulars - in diesem Fall eines sogenannten Instant-Formulars - lassen sich Daten von wahrscheinlichen Kunden sammeln und diese dazu verwenden, durch gezieltes Lead-Marketing Abschlüsse zu forcieren.

  • Instant-Experience: Diese Werbeform fokussiert den mobilen Newsfeed – sie ermöglicht es, innerhalb von Facebook eine Landingpage zu bauen, auf welche der Nutzer über einen Call-To-Action-Button weitergeleitet wird.

Was sind die Vorteile von Facebook-Werbung gegenüber anderen Online-Werbemöglichkeiten?


Leichte Zielgruppenansprache

Einer der großen Vorteile von Facebook-Werbemaßnahmen zu den auch B2B mittlerweile weitverbreiteten Suchmaschinen-Ads ist, dass diese recht einfach an die richtigen Empfänger ausgespielt werden können, ohne dass jene ein explizites Interesse an den beworbenen Leistungen haben müssen. Bei Google und Co. ist das nur dann möglich, wenn das werbende Unternehmen Suchintentionen und spezifische Keywords, die im weiteren Zusammenhang mit den eigenen Angeboten verbunden sind, voraussieht und diese in die Werbemaßnahmen einbindet. In jedem Fall können (potenzielle) Kunden dort erst nach einer aktiven Suche mit Werbung bedient werden, wohingegen bei Facebook schon eine Anmeldung genügt.

Große Reichweite

Des Weiteren hat natürlich auch die immense Zahl der aktiven User des Netzwerks eine hohe Relevanz. Facebook ist nach wie vor das meistgenutzte soziale Netzwerk weltweit. Alleine in Deutschland sind rund 32 Millionen Menschen dort vertreten – und darunter befinden sich faktisch enorm viele Entscheider. Dabei kann die eigene Zielgruppe bei Facebook schon mithilfe der vielfältigen Daten, die dort zu sammeln sind, sehr genau bestimmt werden. Unter der richtigen Herangehensweise ist es möglich, Streuverluste fast vollkommen auszuschließen.

Nutzung des Facebook-Pixel

Das Analyse-Tool Facebook-Pixel ist in diesem Zusammenhang und generell für eine hohe Effektivität von Facebook-Werbung überaus wichtig. Ähnlich wie beim Retargeting hilft es, User, welche die eigene Unternehmens-Website besuchen, danach auch bei Facebook zu identifizieren. Das bedeutet selbstverständlich sehr attraktive Möglichkeiten für zielgenaue Facebook-Werbung.

Um Facebook-Pixel – oder genauer das Facebook-Pixel – nutzen zu können, gilt es einen speziellen Code in die Website zu integrieren. Dieser bietet die Chance, Conversions auf der eigenen Seite präzise über den Facebook-Ad-Bereich zu tracken und zweckdienlich weiterzuverarbeiten. Entsprechende Conversions fallen dabei sehr vielfältig aus – beginnend bei der Öffnung bestimmter Seiten über die Anmeldung zum Newsletter bis hin zum Kauf von Produkten.

Dabei ist der Datenschutz heute natürlich ein wichtiger Faktor, den Werbetreibende unbedingt beachten müssen. Insbesondere Facebook steht in der Kritik – ähnlich wie Google – durch dieses Feature nur noch mehr Daten seiner User und Unternehmen abgreifen zu wollen. Letztendlich geraten damit auch die Betriebe, die Facebook-Pixel nutzen, in den Fokus der Datenschützer. Probleme drohen für diese jedoch nur, wenn gegen geltende gesetzliche Bestimmungen verstoßen wird. Sich mit diesen und Facebook-Pixel eingehend zu beschäftigen, lohnt allerdings fraglos. Denn nur Facebook-Werbung, die möglichst differenzierte Hintergrundinformationen der User berücksichtigt, läuft wirklich gut.

Auf was sollte man bei der Nutzung von B2B-Facebook-Werbung besonders achten?


Grundsätzlich sollte die digitale Kommunikation – Werbung eingeschlossen – heute stets auf Menschen ausgerichtet sein. Es gilt generell wichtige Informationen von Menschen für Menschen zur Lösung deren Probleme oder Wünsche bereitzustellen – egal ob B2C oder B2B. Die Facebook-Werbeformate und deren Vorzüge greifen in beiden Bereichen, dennoch muss B2B-Werbung dort für maximale Erfolge anders aussehen als B2C-Promotionen. Das liegt an der Basis daran, dass sie einen anderen Typ von Empfänger anspricht bzw. ansprechen sollte.

Diese Empfänger bringen in aller Regel bestimmtes Vorwissen mit und sind zumeist wesentlich spitzer definiert. Zudem sollte bedacht werden, dass der Wert eines neuen Kunden für B2B-Unternehmen normalerweise deutlich höher ist als im B2C-Bereich. Insofern darf hier durchaus mehr für die Akquirierung neuer Geschäftspartner ausgegeben werden.

Darüber hinaus müssen B2B-Anzeigen häufig nicht nur einzelne Personen überzeugen, sondern mehrere Entscheider. Der Entscheidungsprozess dauert zudem länger – Spontankäufe kommen kaum vor.

Bei B2B-Facebook-Werbung sollten also nicht die zu vertreibenden Produkte im Mittelpunkt stehen. Vielmehr gilt es echte Lösungen für die Herausforderungen oder Bedürfnisse echter Menschen zu liefern. Mehrwerthaltiger Content spielt dabei immer eine entscheidende Rolle. Ist erst einmal Brand-Awareness geschaffen, lässt sich mit herausragenden weiterführenden Informationen Vertrauen aufbauen. Und genau letzteres begünstigt Abschlüsse signifikant und führt bestenfalls zu langfristig starken Geschäftsbeziehungen.


B2B E-Commerce 2020 – schon jetzt ist der Onlineshop beim Handel zwischen Unternehmen der bevorzugte Einkaufskanal

Viele Produktionsunternehmen und Großhändler beschäftigen sich zunehmend mit der Digitalisierung ihrer Vertriebsprozesse und insbesondere ihrer Vertriebskanäle. Faktisch erlangen digitale Vertriebs- und Kommunikationsoptionen auch beim Handel mit Geschäfts- und Firmenkunden (B2B) für die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit einen immer größeren Stellenwert.

Die hohe Relevanz des B2B E-Commerce steht grundsätzlich außerfrage. Doch welche Herausforderungen kommen hierbei auf die Unternehmen zu bzw. welche Entwicklungen sind im Jahr 2020 unbedingt zu berücksichtigen und bei einem E-Commerce-Einstieg schließlich zu bedienen?

Diese Fragen sollte sich heute jedes B2B-Unternehmen stellen, denn B2B-E-Commerce, sprich der internetbasierte Handel zwischen Betrieben, sowie dessen Präsenz in den Köpfen (potenzieller) Kunden haben innerhalb der letzten Jahre stark zugenommen.

Warum ist die Berücksichtigung des B2B E-Commerce heute so wichtig?

Zum einen gilt es beim stetig erstarkenden B2B E-Commerce nicht auf der Strecke zu bleiben. Tatsächlich sind durch eine entsprechende geschäftliche Ausrichtung derzeit noch in zahlreichen Branchen höchst nützliche Alleinstellungsmerkmale zu erzielen. Faktisch hat heute bei Weitem nicht jeder B2B-Betrieb die Bedeutung des E-Commerce erkannt. In manchen Geschäftsfeldern sieht es jedoch schon ganz anders aus. Hier gilt es unbedingt mit der Konkurrenz schrittzuhalten.

Denn zum anderen ist der Onlineshop laut einer Studie von ibi Research unter (potenziellen) Kunden grundsätzlich der beliebteste Einkaufskanal und 40 Prozent der Käufer nutzen diesen bei einer bestehenden Lieferantenbeziehung bereits jetzt bevorzugt. Bei einer bisher nicht bestehenden Lieferantenbeziehung sind es immerhin 28 Prozent. Damit verankert sich die Möglichkeit, B2B-Käufe online abzuwickeln mehr und mehr in den Köpfen (etwaiger) Kunden und wird letztendlich Teil der Erwartungshaltung jener. Diejenigen Unternehmen, die dann keinen Onlineshop anbieten, können nicht mehr wettbewerbsfähig am Markt agieren.

Dieselbe Studie von ibi Research prognostiziert, dass im Jahr 2025 mehr als die Hälfte aller Einkäufe online abgewickelt werden. Die oben genannten Kundenpräferenzen hinsichtlich der Onlineshop-Nutzung werden bei bekannten Geschäftspartnern voraussichtlich auf 88 Prozent und im Kontext nicht bestehender Lieferantenbeziehungen auf 82 Prozent ansteigen.


Diese Entwicklungen sind im B2B E-Commerce 2020 unbedingt zu berücksichtigen

Der immer stärkere Zuspruch, den das B2B E-Commerce derzeit erfährt und in den kommenden Jahren erfahren wird, hängt unter anderem mit den mittlerweile immens zahlreichen Möglichkeiten zusammen, welche die heutige Online-Welt verschafft. Immer neue Trends ergeben sich und immer mehr davon übertragen sich – falls sie nicht ohnehin aus diesem Bereich stammen – nach und nach auf das geschäftliche Umfeld.

Zu den wichtigsten Entwicklungen für das B2B E-Commerce 2020 zählt die Tatsache, dass (etwaige) Abnehmer auch im Kontext des Handels zwischen Unternehmen zunehmend „multikanal“ unterwegs sind. Das Zentrum der geschäftlichen Prozesse ist und bleibt hier – wie schon die oben dargelegten Studienergebnisse zweifelsfrei belegen – der unternehmenseigene Onlineshop. Jedoch erstarken auch B2B-Marktplätze unter anderem aufgrund der durch sie gebotenen Auswahl/Alternativen und Vergleichsmöglichkeiten. Die Studie von ibi Research schreibt diesen Kanälen mit einer Bevorzugung von 23 Prozent eine nicht von der Hand zu weisende Popularität zu. Und auch hier steigen die Nutzerzahlen in den kommenden Jahren voraussichtlich stark an.

 

Zudem sollten B2B-Händler andere Plattformen, die nicht direkt mit dem B2B E-Commerce in Verbindung stehen – insbesondere Social Media – nicht aus den Augen verlieren. Omnichannel wird B2B zweifelsohne zunehmend ein Thema. Bereits jetzt nutzen B2B-Einkäufer laut McKinsey im Durchschnitt sechs Kanäle während des Kaufprozesses. Dazu zählen unterschiedliche Onlineshops, Social Media, Informationsportale und/oder Foren, aber ebenfalls stationäre Geschäfte. Sehr interessant sind diesbezüglich die Ergebnisse einer Studie von Frost & Sullivan: Diese verrät, dass Einkäufer, welche mehr Kanäle verwenden, tatsächlich tendenziell auch mehr Geld ausgeben.

Blitz-Bestellungen und sehr schnelle Lieferungen sind in Endkundenshops schon länger gang und gäbe. Zunehmend werden solche Optionen auch im B2B-Bereich erwartet. Daher straffen Onlineshops für Geschäftskunden ihre Bestellprozesse und bieten unter anderem komfortable Funktionen für prompte Nachbestellungen an. Zudem bilden sie die Prozesse des B2B-Kunden immer besser ab. Zum Beispiel werden Workflows und Freigaben stärker berücksichtigt, damit der Einkauf im Netz möglichst unkompliziert abläuft. Die Bereitstellung von Warenkorbvorlagen, die Option eines direkten Bestelllisten-Uploads und ein enorm beschleunigter Checkout sind nur einige Beispiele, wie hier nach und nach an Effizienz gewonnen wird.

Insbesondere Lieferung, die schon am nächsten Tag nach der Bestellung erfolgen, oder sogar Same-Day Delivery, also die Auslieferung noch am selben Tag des Online-Kaufs, bieten B2B-Händlern in vielen Branchen (noch) ein enormes Alleinstellungspotenzial. Da gerade B2B Material, Zubehör etc. in der Regel am besten sofort benötigt wird, um zum Beispiel wichtige Produktionsprozesse aufrecht zu erhalten, erreichen Betriebe, die solche Versandoptionen anbieten, fast garantiert eine herausragende Marktposition.

Die Begriffe „Punchout“, PWA (Progressive Web Apps) und Headless Commerce kommen im Zusammenhang mit B2B E-Commerce immer öfter auf. Vereinfacht ausgedrückt dienen diese Technologien insbesondere dazu, die Bestellung für (potenzielle) Kunden so einfach wie möglich zu gestalten – betreffende Prozesse werden durch sie unter anderem weiter beschleunigt.

Sogenannte Progressive Web Apps verleihen mobilen Websites und entsprechenden Shops neue Funktionen – ganz ähnlich derer von nativen Apps für Android oder iOS. Die spezifischen Vorteile solcher Mobilanwendungen werden praktisch mit denen von Websites oder Web-Apps kombiniert. Ein Download ist für die Nutzung derartiger Applikationen nicht erforderlich.

Dennoch können hier auch Features integriert werden, die sonst nativen Apps vorbehalten waren. So ist es zum Beispiel möglich, einen Barcode-Scanner anzubieten, mit dem (potenzielle) Kunden die Codes von Produkten ganz einfach mit ihrer Smartphone-Kamera erfassen und die Artikel direkt in ihrem Warenkorb ablegen oder sogar umgehend bestellen können.

Punchout vereinfacht das Ganze weiter – hier entfällt der Weg in den B2B-Shop des Händlers komplett. Per Integrierung der Shop-Software im ERP-System des Kundens ist eine immense Verkürzung des Bestellprozesses gegeben. So verbundene Betriebe sind nun in der Lage, direkt aus dem eigenen ERP heraus Waren zu recherchieren und den Kaufprozess zu vollziehen.

Bei Headless Commerce handelt es sich um ein Konzept, welches Backend und Frontend strikt voneinander trennt. B2B-Händler erhalten hier die Möglichkeit, die vielfältigen Kanäle, auf denen B2B-Einkäufer heute unterwegs sind, einfacher zu bedienen. Zusätzlich zur Desktop- und Mobil-Seite kommen immer mehr Berührungspunkte hinzu, die teilweise vollkommen anders genutzt werden. B2B-Marktplätze und Social Media sind nur zwei der relevantesten Bereiche. Eine E-Commerce-Lösung, die auf dem Headless-Commerce-Ansatz basiert, bietet für jeden Kanal ein eigenes Frontend, welches genauestens auf diesen zugeschnitten ist. Im Hintergrund werden die E-Commerce-Funktionen wie gehabt durch die Shop-Software zur Verfügung gestellt.

Der Onlineshop allein reicht in vielen B2B-Branchen bereits jetzt nicht mehr aus, um sich am Markt hervorzuheben und langfristig zu bestehen. Der Trend geht ganz klar in Richtung umfangreiche B2B-E-Commerce-Portale, die B2B-Kunden neben der Möglichkeit zum Einkaufen ebenfalls verschiedenartige Dienstleistungen bieten. Beispielsweise können Einkäufer sich in einem Online-Kalender für einen Beratungstermin eintragen oder weiterführende Services, wie Schulungen, zum fokussierten Produkt buchen.

Außerdem verschaffen solche Portale Zugang zu zahlreichen im jeweiligen Kontext höchst mehrwerthaltigen Content-Angeboten. Dazu zählen typischerweise spezifische Ratgeber, News-Beiträge, FAQs, Video-Tutorials oder auch Webinare. All diese Funktionen haben den großen Vorteil, dass Einkäufer sich zum einen sehr schnell online selbst ein umfassendes Bild von den jeweils gebotenen Leistungen machen können – was in der heutigen webzentrierten und dabei selbstbestimmten Welt faktisch immer häufiger gefordert wird. Zum anderen müssen Interessenten ganz einfach seltener zum Telefon greifen, um beim Vertriebsmitarbeiter nachzufragen – und das bringt insbesondere dem vertreibenden Unternehmen langfristig eine große Ersparnis in Sachen Zeit und Ressourcen.

Im B2C-Bereich sind Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) zweifelsohne ein bereits recht vielverbreiteter Trend. So wird es dort beispielsweise durch Augmented-Reality-Anwendungen ermöglicht, Möbel schon vor dem Kauf über das Smartphone in ihrer (vielleicht) zukünftigen Umgebung zu platzieren. Es geht dabei um die Bereitstellung inspirierender und immersiver Kundenerfahrungen, die selbstverständlich auf mehreren Ebenen höchst geschäftszuträglich sein können. B2B galten solche Erfahrung und entsprechende Anwendungen noch bis vor Kurzem als weniger relevant.

Diese Ansicht ändert sich jedoch – langsam, aber sicher! B2B-Kunden soll der Online-Einkauf an bestenfalls allen Stellen unkompliziert, schnell und zielgenau möglich sein. Genau zur Erfüllung dieser Anforderungen werden AR- sowie VR-Technologien zunehmend als innovative – und (noch) weitgehend alleinstellende – Lösungen erkannt. Denn Kunden können damit faktisch auch B2B Produkte virtuell testen und finden schließlich schneller die richtige Leistung. So bieten entsprechende Anwendungen beispielsweise Gelegenheit, raumgreifende Maschinen virtuell in ihre zukünftige Umgebung zu integrieren und somit unter anderem deren Passgenauigkeit zu begutachten.

Trotz der zunehmenden Verlagerung von B2B-Geschäften ins Internet ist für viele Kunden der persönliche Kontakt zum Händler und dessen Qualität nach wie vor höchst relevant. Die Begründung dafür ist unter anderem darin zu finden, dass das Informationsangebot vielerorts online (noch) nicht besonders groß ist. Die Bedeutung eines hinreichenden Content-Angebots und die Bereitstellung zusätzlicher Dienstleistungen, wie sie teilweise schon innerhalb von umfassenden B2B-E-Commerce-Portalen gegeben sind, wurde längst noch nicht überall erkannt. Laut McKinsey wünschen sich 76 Prozent der B2B-Käufer einen persönlichen Ansprechpartner, wenn es um die Anschaffung eines neuen Produkts geht. Bei den B2B typischerweise oft komplexen und außerdem kostspieligen Leistungen dürfte dieser Wert im Kontext vollkommen unbekannter Anschaffungen oder Unternehmen zukünftig auch mit einer weiteren Verbreitung von B2B-E-Commerce-Portalen nicht allzu sehr sinken. Die ebenso dargelegten 52 Prozent an Käufern, die einen persönlichen Rat möchten, wenn ein bekanntes Produkt „nur“ neue Spezifikationen hat, können derartige Portale aber schon deutlicher beeinflussen. In jedem Fall zeigen diese Zahlen, dass es sehr wichtig für Unternehmen ist, direkt und schnell erreichbar zu sein.

Persönlicher, direkter Support und Personalisierung liegen auf psychologischer Ebene in vielerlei Hinsicht nicht allzu weit auseinander. Beide vermitteln das Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden, schaffen Vertrauen und sind ein Zeichen dafür, dass ein Betrieb seine Kunden persönlich wertschätzt sowie deren Probleme oder Bedürfnisse wirklich versteht. In einer Umfrage von Sapio wird deutlich, dass Personalisierung bei vielen Kunden im B2B-Bereich schon jetzt eine sehr hohe Priorität besitzt. Demnach lassen sich 19 Prozent der B2B-Käufer eher von einem Anbieter überzeugen, wenn jener ein personalisiertes Online-Kauferlebnis vermittelt.

Um ein maximal zuträgliches maßgeschneidertes Kauferlebnis bieten zu können, müssen Unternehmen ihre Onlineshops mit relevanten Datenpunkten verbinden. Zentral ist hier natürlich erneut das ERP-System zu berücksichtigen. Je mehr Daten zur Verfügung stehen und verbunden werden, desto genauer – und demzufolge effektiver – sind die richtige Ansprache für sämtliche Kontexte sowie ein zweckdienlicher persönlicher Ton zu treffen.

Hanwha Europe – ein Beispiel für eine zeitgemäße, langfristig konkurrenzfähige E-Commerce-Lösung


Die Hanwha Europe GmbH ist als Tochtergesellschaft eines großen koreanischen Konzerns als zentraler Player in unterschiedlichsten Märkten, wie beispielsweise der Agrarwirtschaft und der Rüstungsindustrie, tätig.

Das Unternehmen stand vor folgenden Herausforderungen, die unternehmensintern nicht zu bewältigen waren:

  • Die komplette Tragweite des B2B E-Commerce war nicht bekannt – Hanwha Europe hatte keinen eigenen Onlineshop und war von einem externen Anbieter abhängig.
  • Benötigt wurden zwei Lösungen für den Handel mit agrarwirtschaftlichen Artikeln und Ersatzteilen.
  • Um den Erfolgsfaktoren einer rundum guten Usability, ökonomischen Prozessen, Personalisierung und weiteren Anforderungen eines modernen B2B E-Commerce gerecht werden zu können, sollten die Lösungen an das im Unternehmen verwendete ERP (SAP) angebunden werden und automatisiert mit diesem interagieren.
  • Letztendlich wurde eine selbstständige Verwaltung des Onlineshops angestrebt, was die Schaffung intuitiv bedienbarer Strukturen erforderlich machte.


Als spezialisierter Dienstleister für B2B E-Commerce steht Shopdriven für individuell an alle erdenklichen Kundenanforderungen sowie –bedürfnisse angepasste Onlineshops, die weitaus mehr können, als Produkte verlässlich zu verkaufen. In den letzten Jahren wurden mehr als 70 Unternehmen erfolgreich bei der Umsetzung ihres B2B E-Commerce unterstützt und auch Hanwha Europe konnte bei der Bewältigung genannter Probleme weitergeholfen werden:

  • Das Unternehmen besitzt nun zwei individuelle Onlineshops, mit denen es möglich ist, die unterschiedlichen Kundengruppen zielgenau zu bedienen.
  • Es wurde ein individuelles Anfrage-Tool entwickelt, welches unter anderem dafür sorgt, dass sich Hanwha Europe signifikant von der Konkurrenz abhebt.
  • Beide Onlineshops laufen größtenteils automatisiert und bieten (potenziellen) Kunden eine bequeme sowie unkomplizierte Möglichkeit, Ware einzukaufen.
  • Gleichzeitig bringen sie dem Unternehmen eine erhebliche Effizienzsteigerung der Verkaufsprozesse – so hat Hanwha Europe durch den Shop unter anderem die Möglichkeit, unterschiedlichen Kunden automatisch spezifische Preise anzuzeigen.
  • Die Mitarbeiter der Hanwha Europe GmbH erhielten spezifische Schulungen und sind demzufolge in der Lage, die E-Commerce-Lösung selbstständig zu verwalten.
  • Alles in allem wurde dafür gesorgt, dass die Shops sämtliche heutigen B2B-E-Commerce-Herausforderungen bedienen können – das Konstrukt ist praktisch frei skalierbar.


Wo liegen die generellen Vorzüge von Online Shops im B2B/B2C-Bereich ?

Im B2C-Bereich sind Online Shops bereits seit Langem ein unbestrittener und ganz entscheidender Wirtschaftsfaktor. Laut Statista nutzen aktuell rund 69 Millionen deutsche Endverbraucher E-Commerce-Lösungen zum Erwerb physischer Güter aller Art. Und auch B2B nehmen entsprechende Vorgänge stetig zu. Der Hauptgrund ist hier genau wie im B2C die Einfachheit solcher Lösungen.

Die Digitalisierung derartiger Geschäftsprozesse bietet für den B2B-Bereich unter anderem die Chance, Zeit und Kosten einzusparen. Vormals häufig komplexe Vorgänge erhalten (bestenfalls) eine erhebliche Optimierung, indem traditionelle, etablierte Vertriebskanäle durch digitale Methoden ergänzt und vernetzt werden. Nicht zuletzt wünschen sich immer mehr (potenzielle) Kunden auch B2B in einem Online Shop einkaufen zu können.

Im B2C-Bereich sind Online Shops bereits seit Langem ein unbestrittener und ganz entscheidender Wirtschaftsfaktor.

Laut Statista nutzen aktuell rund 69 Millionen deutsche Endverbraucher E-Commerce-Lösungen zum Erwerb physischer Güter aller Art. Und auch B2B nehmen entsprechende Vorgänge stetig zu. Der Hauptgrund ist hier genau wie im B2C die Einfachheit solcher Lösungen.

Die Digitalisierung derartiger Geschäftsprozesse bietet für den B2B-Bereich unter anderem die Chance, Zeit und Kosten einzusparen. Vormals häufig komplexe Vorgänge erhalten (bestenfalls) eine erhebliche Optimierung, indem traditionelle, etablierte Vertriebskanäle durch digitale Methoden ergänzt und vernetzt werden. Nicht zuletzt wünschen sich immer mehr (potenzielle) Kunden auch B2B in einem Online Shop einkaufen zu können. Hersteller wie Händler stehen hier vor einer enormen Aufgabe – Vertriebsstrukturen müssen mitunter grundlegend angepasst werden, um sie für die kommenden Anforderungen fit zu machen. Denn der B2B-Online-Handel ist im Regelfall sehr viel komplexer als der mit Endverbrauchern. Das bestätigen auch unsere Erfahrungen als langjährig erfolgreiche E-Commerce Agentur. Eine konkrete Erklärung, warum Online Shops im B2B heute eine derart hohe Relevanz besitzen, was eine derartige Lösung unbedingt mitbringen muss und welche die (aktuell) besten Systeme sind, lesen Sie in diesem Beitrag.

Warum sind Online Shops auch B2B wichtig?


Geschäftskunden erwarten in vielen Branchen bereits heute das gleiche Angebot an Kanälen und Features für ihren Kaufprozess, welches sie im privaten Umfeld gewohnt sind. Diese Erwartungshaltung wird sich zukünftig weiter ausbreiten. Nur die Unternehmen, die zeitnah reagieren, sind langfristig konkurrenzfähig. Darüber hinaus sind derzeit noch in diversen B2B-Geschäftsbereichen zweifelsohne sehr nützliche Alleinstellungsmerkmale durch die Bereitstellung von E-Commerce-Lösungen zu schaffen.

Die große Herausforderung ist es, neue digitale Vertriebskanäle B2B sinnvoll mit klassischen Methoden zu kombinieren. Im Zuge der Digitalisierung werden Prozesse auf verschiedenen Ebenen konzertiert und Unternehmensstrukturen somit vollkommen verändert. Die Implementierung eines B2B Online Shops ist also viel mehr als ein reines IT-Projekt. Im Gegenzug sind hier jedoch sehr vielversprechende Potenziale zu schaffen. So wird der Vertrieb beispielsweise zunehmend automatisiert, womit Fehlerquoten und selbstverständlich der Vertriebsaufwand stark sinken. Der Geschäftskunde kann von ganz neuen Service-Angeboten profitieren.

Das Herz moderner automatisierter digitaler B2B-Handelsprozesse ist die Shop-Software. Diese hilft Ihnen, grundsätzlich schneller und übersichtlicher zu verfahren, indem sie unterschiedliche Teil-Systeme miteinander verbindet. Zum Beispiel wird durch die direkte Kooperation von Warenwirtschaft (ERP) und Kundendatenbanken (CRM) ein nahtloser Datenaustausch gewährleistet – und alles ist beispielsweise auch mit der Bestell-Management-Software externer Partner zu verbinden.

Möchten Sie diesbezüglich weiterführende Informationen erhalten und vielleicht genau wissen, ob die Implementierung eines Online Shops in Ihrem spezifischen Fall sinnvoll ist? Wollen Sie Ihre bisherige Lösung modernisieren und durch spezifische Online-Marketing-Maßnahmen Ihren Umsatz deutlich ankurbeln? Dann sprechen Sie uns gerne persönlich an!

Was sollte ein B2B Online Shop unbedingt leisten können?


Zahlreiche gute Eigenschaften von B2C Online Shops, wie beispielsweise vorteilhafte Produktdarstellungen mit unterschiedlichen Optionen und eine Optimierung für alle gängigen portablen Endgeräte, sind auch B2B ein Muss. Es gibt B2B jedoch noch viele weitere Must-have-Faktoren, die B2C weniger relevant sind.

So sollte klar zu definieren sein, wer was wann sehen darf. Das bedeutet, dass mitunter eine kundenspezifische Darstellung von Produkten erforderlich ist. Es ist zum Beispiel oft angebracht, einen öffentlichen Katalog ohne Preise zu schalten und (potenziellen) Kunden erst nach dem Log-in eine komplette Übersicht oder individuell abgestimmte Kataloge mit Details zu Beständen, Umverpackungen und mehr zu bieten.

Die Option der Bereitstellung von speziell auf einzelne Kunden und deren Abnahme angepassten Preisen ist ebenfalls wichtig. Genauer sollten schnelle Aufschläge und Abschläge, Staffelpreise, Tagespreise und natürlich eine Anzeige mit sowie ohne Mehrwertsteuer möglich sein. Ebenso sollten spezifische Zahlungsvoraussetzungen der Warenwirtschaft greifen. Erforderlich sind die Vorgabe von Krediten, maximalen Budgets einzelner Kunden und die Implementierung sämtlicher typischer Zahlungsmethoden.

Des Weiteren muss der gesamte Bestellprozess sehr viel simpler und übersichtlicher verlaufen als B2C. Denn B2B-Kunden shoppen nicht – Emotionen spielen hier kaum eine Rolle. Sämtliche Schritte sollten schnell zu erledigen sein und den Kunden alle jeweils erforderlichen Informationen optimal strukturiert präsentieren. Wichtige Features sind eine intelligente Suche, die Optionen zur Schnellbestellung sowie externer Uploads aus dem Warenwirtschaftssystem.

Darüber hinaus sollten für Unternehmen mit mehreren Standorten verschiedene Lieferadressen zu hinterlegen sein. Jeder Kunde muss in seinem Account detaillierte Aufstellungen zu aktuellen sowie vergangen Bestellungen, Reklamationen, Retouren und offenen Posten, Rückstandslisten und gegebenenfalls spezielle Statistiken einsehen können. Und auch die Option der Vergabe von Rechten und Rollen für unterschiedliche Bereiche des Einkaufs ist oft eine unabdingbare Voraussetzung beim B2B Online Shop.

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