Warum du deinen Shopware-Shop aktuell halten solltest – Sicherheit, Recht und Zukunft
Shopware Wissen · ca. 8 Min. Lesezeit
Warum du deinen Shopware-Shop
aktuell halten solltest
Shopware 6.4, 6.5 oder eine ältere 6.6? Warum veraltete Shops 2026 zum Risiko werden – für Sicherheit, Rechtssicherheit und Budget.
- Sicherheitslücken & Support-Ende
- PHP- & Server-Basis
- E-Rechnung, BFSG, Widerrufsbutton & EU-Label
Dein Shop läuft – also warum anfassen? Diese Frage hören wir oft. Und sie ist verständlich: Ein Update kostet Zeit, Budget und Nerven. Trotzdem laufen heute noch viele Shopware-6-Shops auf 6.4, 6.5 oder einer älteren 6.6-Version. Genau das wird 2026 zum echten Problem. Zwischen deiner Version und der aktuellen liegen nicht nur neue Features, sondern geschlossene Sicherheitslücken, gesetzliche Pflichten und die Grundlage für einen sicheren Serverbetrieb.
In diesem Beitrag zeigen wir dir kompakt, welche Shopware-Versionen noch unterstützt werden, welche rechtlichen Anforderungen nur neuere Versionen im Standard mitbringen und warum regelmäßige Updates am Ende günstiger sind als ein großer Sprung alle paar Jahre.
Auf einen Blick: Darum solltest du updaten
- Sicherheit: Nur unterstützte Versionen bekommen Sicherheitsfixes. Shopware 6.4 ist seit Mai 2025 ohne Support, 6.5 erhält nur noch bis 28. Februar 2027 Sicherheitsfixes.
- Server-Basis: PHP 8.1 bekommt seit Ende 2025 keine Sicherheitsupdates mehr, PHP 8.2 nur noch bis Ende 2026. Neuere PHP-Versionen setzen eine aktuelle Shopware-Version voraus.
- Recht & Compliance: E-Rechnung, Barrierefreiheit (BFSG), Widerrufsbutton und EU-Gewährleistungslabel sind in aktuellen Versionen nativ umgesetzt.
- Kosten: Kleine, regelmäßige Updates sind planbar. Große Versionssprünge werden schnell zum Projekt.
1. Shopware-Versionen: Wer bekommt noch Support?
Shopware veröffentlicht pro Jahr eine neue Major-Version und in der Regel jeden Monat ein Minor-Release. Jede Version durchläuft danach vier Phasen: Maintained (volle Pflege), Extended Support (nur der letzte Minor-Stand bekommt noch ausgewählte Bugfixes und Sicherheitsupdates), Security fixes only (Fixes nur noch über das Security-Plugin) und End of Life (keine Updates mehr).
So sieht der Stand am 26. Oktober 2026 aus:
| Version | Status | Aktueller Patch | Was das für dich bedeutet |
|---|---|---|---|
| Shopware 6.7 | ✅ Maintained | 6.7.15.1 | Volle Pflege mit monatlichen Releases. Sicherheitssupport voraussichtlich bis Februar 2028. |
| Shopware 6.6 | 🟡 Extended Support | 6.6.10.30 | Patches nur für 6.6.10.x, bis Shopware 6.8 erscheint (geplant 2027). Ältere 6.6-Stände profitieren davon nicht. |
| Shopware 6.5 | 🟠 Security fixes only | 6.5.8.19 | Nur noch Fixes per Security-Plugin – und auch die enden am 28.02.2027. |
| Shopware 6.4 | 🔴 End of Life | 6.4.20.2 | Seit Mai 2025 keinerlei Sicherheitsfixes mehr. |
| Shopware 5 | 🔴 End of Life | 5.7.20 | Seit Juli 2024 ohne Support. Hier hilft nur eine Migration auf Shopware 6. |
Wichtig: Das Security-Plugin ist kein vollwertiger Ersatz für ein Update. Es schließt Lücken im Shopware-Code selbst, aber nicht in Bibliotheken wie Symfony oder Twig.
👉 Alle Versionen mit Patchständen und bekannten Sicherheitslücken findest du in unserem Shopware-Versionen-Überblick 2026. Du bist noch auf 6.5? Dann lies auch Shopware 6.5 End of Life: Was jetzt zu tun ist.
2. Sicherheit: Lücken werden nur in aktuellen Versionen geschlossen
Ein Onlineshop verarbeitet Kundendaten, Bestellungen und Zahlungsinformationen – und ist damit ein attraktives Ziel. Wie real das Thema ist, zeigen allein die Sicherheitsmeldungen aus 2026:
- März 2026: Über eine Store-API-Schnittstelle ließen sich ohne Login Bestelldaten abgreifen (CVE-2026-31887), zudem konnten App-Zugangsdaten umgeleitet werden (CVE-2026-31889). Behoben in 6.6.10.15 bzw. 6.7.8.1.
- Juni/Juli 2026: Mehrere Lücken im Admin-Bereich, u. a. die mögliche Übernahme von Admin-Konten und eine Rechteausweitung über die Sync-API. Behoben in 6.6.10.18 bzw. 6.7.10.1.
- August 2026: Eine SQL-Injection in der Store API, über die Angreifer ohne Login ein Admin-Konto übernehmen und PHP-Code ausführen konnten, sowie ein kritischer Ausbruch aus der App-Script-Sandbox. Behoben in 6.6.10.23 bzw. 6.7.13.1.
- September 2026: Weitere Fixes, darunter eine als kritisch eingestufte Lücke bei Webhook-Berechtigungen. Behoben in 6.6.10.25 bzw. 6.7.14.1.
- Oktober 2026: CERT/CC hat eine Lücke in Shopware 6.7 veröffentlicht (CVE-2026-104937), für die es laut CERT/CC noch keinen Fix gibt. Bis dahin helfen eingeschränkte Upload- und Erweiterungsrechte.
Shops auf 6.4 bekommen solche Fixes gar nicht mehr. Und selbst auf 6.6 oder 6.7 bist du nur geschützt, wenn du wirklich auf einem aktuellen Patch-Stand bist. „Irgendeine 6.6“ reicht nicht. Sicherheitslücken werden öffentlich dokumentiert – sobald ein Fix erscheint, wissen auch Angreifer, wo sie bei ungepatchten Shops ansetzen können.
Kostenloser Shopware-Check
Ist dein Shop von bekannten Sicherheitslücken betroffen?
Gib deine Shop-Adresse ein und sieh in unter einer Minute, auf welchem Versionsstand dein Shopware-Shop läuft und ob ein Update fällig ist. Ohne Anmeldung, ohne Änderung an deinem Shop.
3. PHP, MySQL & Co.: Dein Server braucht ein aktuelles Shopware
Shopware läuft nie allein. Darunter liegen PHP, die Datenbank (MySQL oder MariaDB), ggf. Redis, OpenSearch und das Betriebssystem. Auch diese Komponenten haben ein Ablaufdatum:
- PHP 8.1 erhält seit dem 31.12.2025 keine Sicherheitsupdates mehr.
- PHP 8.2 ist nur noch bis zum 31.12.2026 mit Sicherheitsfixes versorgt.
- Shopware 6.7 unterstützt PHP 8.2 bis 8.4 sowie MySQL 8.0 bzw. MariaDB 10.11 oder neuer.
Das Problem: Ältere Shopware-Versionen laufen nicht auf neuen PHP-Versionen. Wer auf 6.4 oder 6.5 festhängt, hängt damit oft auch auf einer veralteten PHP-Version fest – und betreibt im Zweifel gleich zwei ungepatchte Systeme übereinander. Ein aktueller Shop ist deshalb die Voraussetzung für einen sicheren Server.
4. Recht & Compliance: Neue Pflichten, die Shopware im Standard löst
2025 und 2026 sind für Onlinehändler Jahre voller neuer Pflichten. Die gute Nachricht: Shopware hat viele davon direkt in den Core gebracht – allerdings nur in neueren Versionen.
E-Rechnung (ZUGFeRD)
Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen in Deutschland E-Rechnungen im B2B-Bereich empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 wird die Ausstellung für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz Pflicht, ab 2028 für alle. Shopware unterstützt E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format seit Version 6.6.10.0; seitdem wurden Details wie Storno- und Korrekturrechnungen laufend nachgebessert.
Barrierefreiheit (BFSG)
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Shopware orientiert sich an den WCAG 2.1 AA und rollt Verbesserungen über Minor-Releases aus: Mit 6.7 sind sie fester Bestandteil der Standard-Storefront, für 6.6 teilweise über ein Feature-Flag. Ein Update allein macht deinen Shop nicht automatisch barrierefrei – aber es ist die Basis dafür.
Widerrufsbutton
Seit dem 19. Juni 2026 müssen B2C-Shops eine elektronische Widerrufsfunktion bereitstellen (§ 356a BGB). Shopware liefert diese nativ seit 6.7.9.0 mit, für 6.6 ab 6.6.10.14. Shops auf 6.5 oder älter brauchen ein Plugin oder ein Update.
EU-Gewährleistungslabel & GARAN-Label
Seit dem 27. September 2026 müssen Händler den einheitlichen EU-Hinweis zur gesetzlichen Gewährleistung anzeigen, bei Herstellergarantien über zwei Jahre zusätzlich das GARAN-Label. Shopware bringt beides seit 6.7.14.0 im Core mit, laut Shopware auch für 6.6.
Das Muster ist immer gleich: Neue Pflicht, Shopware liefert eine Lösung – aber nur für aktuelle Versionen. Wer up to date ist, setzt neue Anforderungen meist per Konfiguration statt per Entwicklung um.
Hinweis: Dieser Beitrag ersetzt keine Rechtsberatung. Ob und wie eine Pflicht für deinen Shop gilt, klärst du am besten mit deinem Rechtsbeistand oder Händlerverband.
Lieber direkt mit einem Shopware-Experten sprechen?
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns deinen Shop gemeinsam an und sagen dir ehrlich, was zu tun ist – ohne Verkaufsdruck.
5. Performance & neue Features
Updates sind nicht nur Pflicht, sondern auch Kür. Shopware 6.7 hat unter der Haube viel modernisiert: Vue 3 und Vite in der Administration, ein überarbeitetes Caching und eine spürbar schnellere Admin-Oberfläche. Dazu kommen jeden Monat neue Funktionen für Storefront, Checkout und Administration – ein moderner Shop wirkt sich direkt auf Conversion, Sichtbarkeit und den Arbeitsalltag deines Teams aus.
6. Technische Schulden: Warum Warten teurer wird
Jede übersprungene Version macht das nächste Update größer. Zwischen 6.4 und 6.7 liegen drei Major-Versionen mit Breaking Changes. Plugins brauchen teils eigene Versionen für 6.6 und 6.7, eigene Anpassungen und Themes müssen überarbeitet werden. Aus einem Wartungstermin wird so ein Projekt.
Regelmäßige Updates dagegen sind planbar: kleine Schritte, überschaubares Risiko, kalkulierbare Kosten. Wie wir dabei vorgehen, zeigen wir in Shopware Update Service: So läuft ein sicheres Update ab.
Warum Shopdriven?
Dein Shopware-Update in Expertenhand
Ein Update ist mehr als ein Klick auf „Aktualisieren“. Damit dein Shop danach genauso läuft wie vorher – nur sicherer und besser – braucht es Erfahrung mit Shopware, Plugins und Infrastruktur. Genau das ist unser Kerngeschäft:
- 100 % Shopware: Wir machen nichts anderes – mit über 15 Jahren Erfahrung.
- Sauberer Ablauf: Bestandsaufnahme, Update auf einer Testumgebung, Tests, Freigabe durch dich und erst dann der Go-live.
- Alles aus einer Hand: Von Plugin-Kompatibilität über PHP- und Datenbank-Upgrades bis zu Widerrufsbutton, E-Rechnung oder EU-Label.
- Dauerhaft aktuell: Mit unserer Shopware-Betreuung ab 249 €/Monat bleibt dein Shop laufend auf Stand.
- Auch bei Agenturwechsel: Wir übernehmen auch Shops, die nicht von uns gebaut wurden – so läuft der Wechsel ab.
Fazit
Ein veralteter Shopware-Shop ist kein stabiler Zustand, sondern ein wachsendes Risiko: für deine Daten, für deine Rechtssicherheit und für dein Budget. Shopware 6.4 ist bereits ohne Support, 6.5 folgt im Februar 2027, und neue gesetzliche Pflichten werden nur in aktuellen Versionen nativ abgedeckt. Plane dein Update jetzt – dann bestimmst du den Zeitpunkt und nicht die nächste Sicherheitslücke.
Quellen (Stand 26. Oktober 2026): Shopware Release Policy & Changelog; Shopware Release News Februar 2025, April 2026 und September 2026; Shopware Security Advisories (GitHub); CERT/CC VU#157374; endoflife.date/shopware; php.net Supported Versions; Shopware Systemanforderungen; Shopware Developer Docs „Accessibility in the Storefront“; Richtlinie (EU) 2024/825 und Durchführungsverordnung (EU) 2025/1960; § 356a BGB; Wachstumschancengesetz.
Unverbindliche Experten-Beratung
Wie aufwendig ist das Update für deinen Shop?
Wir schauen uns deine Shopware-Version, deine Plugins und deine Server-Umgebung an und sagen dir ehrlich, welcher Weg der richtige ist. Kostenlos und unverbindlich.
- Updates zuerst auf einer Testumgebung – dein Tagesgeschäft läuft weiter
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch wenn dein Shop nicht von uns gebaut wurde
- Betreuung ab 249 € im Monat
Schreib uns
Unsere Shopware-Experten melden sich zeitnah bei dir.
Shopware Versionen 2026: Support-Status, aktuelle Patches & bekannte Sicherheitslücken
Versionen & Patches · Stand 26.10.2026
Shopware Versionen 2026:
Support, Patches & Sicherheitslücken
Welche Shopware-Version ist aktuell, welche wird noch unterstützt – und welche bekannten Sicherheitslücken betreffen deinen Versionsstand? Der kompakte Überblick mit unserer Empfehlung.
- Alle Versionslinien von 6.4 bis 6.7
- Aktuelle Patchstände & Support-Ende
- Bekannte Sicherheitslücken je Version
Shopware veröffentlicht jedes Jahr eine Major-Version, jeden Monat ein Minor-Release und bei Bedarf Patch- und Sicherheitsupdates. Da verliert man schnell den Überblick. Hier findest du alle relevanten Shopware-6-Versionen mit aktuellem Patchstand, Support-Ende und den wichtigsten bekannten Sicherheitslücken – und was wir dir für deinen Shop empfehlen.
Alle Shopware-Versionen im Überblick
| Version | Status | Aktueller Patch | Sicherheitsfixes bis | Unsere Empfehlung |
|---|---|---|---|---|
| 6.7 | ✅ Maintained | 6.7.15.1 (07.10.2026) | voraussichtlich 28.02.2028 | Zielversion – immer auf den aktuellen Patch |
| 6.6 | 🟡 Extended Support | 6.6.10.30 (26.10.2026) | voraussichtlich 28.02.2028 | Nur auf 6.6.10.x vertretbar – Update auf 6.7 vor Release von 6.8 planen |
| 6.5 | 🟠 Security fixes only | 6.5.8.19 (02.06.2026) | 28.02.2027 | Update jetzt starten |
| 6.4 | 🔴 End of Life | 6.4.20.2 | beendet (14.05.2025) | Dringend updaten |
| 5.7 | 🔴 End of Life | 5.7.20 | beendet (31.07.2024) | Migration auf Shopware 6 |
So liest du die Versionsnummer: 6.Major.Minor.Patch. Bei 6.6.10.30 ist 6.6 die Major-Version, .10 der Minor- und .30 der Patch-Stand. Patch-Updates sind in der Regel unkritisch, Major-Updates enthalten Breaking Changes und brauchen Planung.
Gut zu wissen: Der Extended Support gilt nur für den letzten Minor-Stand einer Linie – bei 6.6 also 6.6.10.x. Ein Shop auf 6.6.5 bekommt keine Patches mehr. Shopware 6.8 ist für 2027 angekündigt; dann rückt auch 6.6 näher ans Support-Ende.
Mindest-Patchstand: Ab welcher Version bist du sicher?
Die letzten Sicherheitsreleases hat Shopware am 25. August und 16. September 2026 veröffentlicht. Aus Sicherheitssicht solltest du deshalb mindestens auf diesem Stand sein:
- Shopware 6.7: mindestens 6.7.14.1 – besser der aktuelle Patch 6.7.15.1
- Shopware 6.6: mindestens 6.6.10.25 – besser der aktuelle Patch 6.6.10.30
- Shopware 6.5: 6.5.8.19 mit aktuellem Security-Plugin – nur als Übergang bis zum Update
- Shopware 6.4 und älter: Es gibt keinen sicheren Stand mehr.
Kostenloser Shopware-Check
Auf welchem Stand läuft dein Shop?
Unser kostenloser Shopware-Check zeigt dir in unter einer Minute, auf welchem Versionszweig dein Shop läuft und ob bekannte Lücken für diesen Zweig existieren. Den genauen Patch-Stand klären wir anschließend gern im Erstgespräch.
Bekannte Sicherheitslücken nach Version
Eine Auswahl der wichtigsten öffentlich bekannten Lücken aus den Shopware Security Advisories. Entscheidend ist immer: In welcher Version wurde die Lücke behoben – und ist dein Shop schon darüber?
Shopware 6.7
- September 2026 (behoben in 6.7.14.1 / 6.6.10.25): u. a. eine als kritisch eingestufte Lücke, über die Webhook-Berechtigungen Event-Rechte umgehen und sensible Daten preisgeben konnten, eine SQL-Injection in der Store-API-Aggregation (bei PHP < 8.4) und eine Rechteausweitung bei Profil-Updates.
- August 2026 (behoben in 6.7.13.1 / 6.6.10.23): eine SQL-Injection in der Store API ohne vorherige Anmeldung, über die sich ein Admin-Konto übernehmen und PHP-Code ausführen ließ, ein kritischer Ausbruch aus der App-Script-Sandbox sowie ein Path Traversal bei Medien mit möglicher Codeausführung.
- Juni/Juli 2026 (behoben in 6.7.10.1 / 6.6.10.18): u. a. Übernahme von Admin-Konten über offengelegte Recovery-Hashes (CVE-2026-48009), Rechteausweitung über die Sync-API (CVE-2026-48008), Auslösen von Zahlungen für fremde Bestellungen (CVE-2026-48016) und Stored XSS über SVG-Uploads (CVE-2026-48015).
- März 2026 (behoben in 6.7.8.1 / 6.6.10.15): Abgriff von Bestelldaten ohne Login über die Store API (CVE-2026-31887) und mögliche Übernahme von App-Zugangsdaten (CVE-2026-31889).
- Noch offen: Am 13.10.2026 hat CERT/CC eine Lücke in Shopware 6.7 veröffentlicht (CVE-2026-104937, CVSS 8.1): Über hochgeladene HTML-Dateien kann ein Angreifer mit Upload-Rechten Admin-Sitzungen kapern und im schlimmsten Fall ein manipuliertes Plugin installieren. Laut CERT/CC gab es zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keinen Fix. Bis dahin empfiehlt CERT/CC, Medien-Uploads auf vertrauenswürdige Rollen zu beschränken, HTML-Uploads zu unterbinden und die Rechte zur Erweiterungsverwaltung zu begrenzen.
Shopware 6.6
Alle oben genannten Lücken aus 2026 betreffen auch 6.6 unterhalb der jeweiligen Fix-Version. Dazu kommen ältere Lücken, z. B.:
- Blinde SQL-Injection in DAL-Aggregationen (CVE-2025-27892), betrifft bis 6.6.10.2
- Denial of Service über überlange Passwörter (CVE-2025-30151), behoben in 6.6.10.3
- Server-Side Template Injection in Twig (CVE-2024-42355, CVE-2024-42356), betrifft bis 6.6.5.0
Shopware 6.5
- Kritische blinde SQL-Injection (CVE-2024-22406), betrifft bis 6.5.7.3
- Sitzungsdaten im Cache bei 404-Seiten (CVE-2024-27917), betrifft 6.5.8.0 bis 6.5.8.6
- Twig-Template-Injection (CVE-2024-42355/42356), betrifft bis 6.5.8.12
- SQL-Injection in DAL-Aggregationen (CVE-2025-27892), behoben in 6.5.8.18
Die 2026 veröffentlichten Lücken betreffen laut Advisories alle Versionen unterhalb der 6.6-Fixstände – also auch 6.5. Korrekturen gibt es dort nur noch, soweit das Security-Plugin sie enthält, und auch das endet am 28.02.2027. Lücken in Symfony oder Twig deckt das Plugin grundsätzlich nicht ab.
Shopware 6.4
Neben allen neueren Lücken, die hier nicht mehr geschlossen werden, gibt es bekannte kritische Altlasten wie die Code-Injection über Twig-Views (CVE-2023-22731, betrifft bis 6.4.18.0). Seit Mai 2025 kommen keine Fixes mehr – jede neue Lücke bleibt offen.
Unsicher, welcher Patch bei dir läuft?
Wir prüfen deinen genauen Versionsstand, deine Plugins und die Serverumgebung und sagen dir, welche Lücken bei dir offen sind – im kostenlosen Erstgespräch dauert das nur wenige Minuten.
So findest du deine Shopware-Version heraus
- In der Administration: Unter Einstellungen › System › Shopware-Update siehst du deine installierte Version und verfügbare Updates.
- Von außen: Unser kostenloser Shopware-Check erkennt den Versionszweig (z. B. 6.6 oder 6.7) deines Shops.
- Per Kommandozeile: Mit Server-Zugang zeigt
bin/console --versionden installierten Stand.
Unsere Empfehlung
- Du bist auf 6.7: Spiel Patches zeitnah ein – Sicherheitsreleases innerhalb weniger Tage. Prüfe die Upload- und Erweiterungsrechte deiner Admin-Benutzer.
- Du bist auf 6.6: Bring den Shop auf 6.6.10.30 und plane das Update auf 6.7, bevor Shopware 6.8 erscheint.
- Du bist auf 6.5: Starte das Update jetzt. Bis 28.02.2027 bleibt nicht mehr viel Zeit – hier liest du, was das Support-Ende bedeutet.
- Du bist auf 6.4 oder Shopware 5: Dein Shop bekommt keine Sicherheitsfixes mehr. Lass uns zeitnah über Update oder Migration sprechen.
Warum sich das lohnt, erklären wir ausführlich in Warum du deinen Shopware-Shop aktuell halten solltest.
Quellen (Stand 26. Oktober 2026): Shopware Changelog; Shopware Release Policy; Shopware Security Advisories (GitHub, Packagist); CERT/CC VU#157374; endoflife.date/shopware.
Unverbindliche Experten-Beratung
Dein Shop ist nicht auf dem neuesten Stand?
Wir bringen deinen Shopware-Shop sicher auf den aktuellen Patch – getestet auf einer Testumgebung, ohne Stillstand im Tagesgeschäft.
- Updates zuerst auf einer Testumgebung – dein Tagesgeschäft läuft weiter
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch wenn dein Shop nicht von uns gebaut wurde
- Betreuung ab 249 € im Monat
Schreib uns
Unsere Shopware-Experten melden sich zeitnah bei dir.
Shopware Agentur wechseln: So gelingt der Wechsel ohne Stillstand
Agenturwechsel · ca. 5 Min. Lesezeit
Shopware Agentur wechseln:
So gelingt der Wechsel ohne Stillstand
Lange Reaktionszeiten, liegengebliebene Updates, unklare Kosten? Ein Agenturwechsel ist einfacher, als viele denken – wenn du weißt, worauf es ankommt. Mit Checkliste.
- Woran du merkst, dass es Zeit ist
- Checkliste: Zugänge, Lizenzen & Code
- So läuft der Wechsel zu Shopdriven ab
Dein Shop ist ein zentraler Teil deines Geschäfts. Wenn die Zusammenarbeit mit deiner Shopware-Agentur hakt, kostet das Umsatz, Nerven und im schlimmsten Fall Sicherheit. Viele Händler zögern trotzdem mit dem Wechsel – aus Sorge vor Aufwand, Datenverlust oder einem Neubau des Shops. Die gute Nachricht: Ein Agenturwechsel bedeutet nicht, dass dein Shop neu gebaut werden muss. Mit der richtigen Vorbereitung knüpft die neue Agentur einfach an der bestehenden Umsetzung an.
Woran du merkst, dass es Zeit für einen Wechsel ist
- Lange Reaktionszeiten: Fehler im Checkout bleiben stundenlang oder tagelang liegen.
- Updates bleiben liegen: Dein Shop läuft auf einer alten Version, Sicherheitsupdates werden nicht eingespielt.
- Ticket-Ping-Pong: Du erklärst dein Problem jedes Mal neu, statt einen festen Ansprechpartner zu haben.
- Unklare Kosten: Aufwände sind schwer nachvollziehbar, Angebote kommen spät oder gar nicht.
- Wissen steckt in einer Person: Fällt dein Entwickler aus, steht alles still.
- Keine Weiterentwicklung: Neue Anforderungen wie Widerrufsbutton, E-Rechnung oder EU-Label werden nicht proaktiv angegangen.
Wenn du dich in zwei oder mehr Punkten wiederfindest, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch mit einer neuen Agentur.
Checkliste: Was du vor dem Wechsel sicherstellen solltest
Die meisten Probleme beim Agenturwechsel entstehen nicht technisch, sondern organisatorisch. Kläre deshalb früh, dass diese Dinge bei dir liegen oder übergeben werden:
- Admin-Zugang zur Shopware-Administration mit vollen Rechten
- Shopware Account: Lizenzen und Plugins sollten in deinem Shopware Account liegen, nicht im Account der Agentur
- Hosting & Server: Zugang zum Hosting-Vertrag, SSH/SFTP und zur Datenbank
- Code: Eigene Plugins und das Theme im Git-Repository, inklusive Zugriff
- Domain & DNS: Wer verwaltet Domain, SSL-Zertifikate und E-Mail-Einstellungen?
- Schnittstellen: Zugangsdaten und Doku zu ERP, Warenwirtschaft, Payment und Versand
- Dokumentation: Besonderheiten, Anpassungen und bekannte Baustellen
- Vertrag: Kündigungsfristen und Laufzeiten mit der bisherigen Agentur prüfen
Typische Stolperfalle: Plugin-Lizenzen, die über den Account der alten Agentur gekauft wurden. Diese lassen sich in der Regel übertragen, das sollte aber vor dem Wechsel geklärt sein.
Du willst wechseln, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?
Wir sagen dir im kostenlosen Erstgespräch, welche Zugänge und Unterlagen wir brauchen – und übernehmen auf Wunsch die Abstimmung mit deiner bisherigen Agentur.
So läuft der Wechsel zu Shopdriven ab
1. Erstgespräch
Was läuft in deinem Shop gut, wo fehlt dir Unterstützung und was wünschst du dir von deiner neuen Agentur? Wir hören genau hin und klären auch offene Aufgaben und dringende Probleme.
2. Bestandsaufnahme
Wir verschaffen uns einen Überblick über deinen Shop, die Shopware-Version, eingesetzte Erweiterungen und angebundene Systeme. Du bekommst eine klare Liste der benötigten Zugänge. Die Abstimmung mit deiner bisherigen Agentur übernehmen wir in Absprache mit dir.
3. Prioritäten & Angebot
Du erfährst, wo akuter Handlungsbedarf besteht – etwa bei Sicherheitsupdates – und welche Verbesserungen Zeit haben. Aufwand, Kosten und Zuständigkeiten legen wir transparent fest.
4. Übernahme & laufende Betreuung
Wir übernehmen die vereinbarten Aufgaben und halten dich über den Fortschritt auf dem Laufenden. Dein fester Ansprechpartner begleitet dich bei Problemen, Wartung und Weiterentwicklung – ohne Ticketsystem.
Warum Shopdriven?
Deine neue Shopware-Agentur
- 100 % Shopware – über 15 Jahre Erfahrung, mehr als 70 betreute Onlineshops
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch für Shops, die nicht von uns gebaut wurden – wir knüpfen an der bestehenden Umsetzung an
- Updates zuerst auf einer Testumgebung, damit dein Tagesgeschäft weiterläuft
- Betreuung ab 249 € im Monat, transparent und planbar
Häufige Fragen zum Agenturwechsel
Muss mein Shop beim Agenturwechsel neu gebaut werden?
Nein. Wir übernehmen den bestehenden Shop und entwickeln ihn weiter. Ein Neubau ist nur dann sinnvoll, wenn die technische Basis wirklich nicht mehr tragfähig ist – das sagen wir dir ehrlich.
Wie lange dauert ein Agenturwechsel?
Das hängt vor allem davon ab, wie schnell Zugänge und Unterlagen vorliegen. Im Erstgespräch nennen wir dir einen realistischen Zeitplan.
Was ist, wenn mein Shop auf einer alten Shopware-Version läuft?
Dann kümmern wir uns zuerst um die Sicherheit. Welche Versionen noch unterstützt werden, siehst du in unserem Shopware-Versionen-Überblick. Wie wir Updates umsetzen, zeigt unser Beitrag zum Shopware Update Service.
Was kostet die Betreuung bei Shopdriven?
Unsere Wartungspakete starten bei etwa 249 € im Monat. Der genaue Umfang hängt davon ab, wie dein Shop technisch aufgebaut ist und wie viel Unterstützung du brauchst.
Kostenloser Shopware-Check
Wo steht dein Shop gerade?
Bevor du wechselst: Prüfe mit unserem kostenlosen Shopware-Check in unter einer Minute, auf welchem Versionszweig dein Shop läuft und ob ein Update fällig ist.
Unverbindliche Experten-Beratung
Bereit für eine Agentur, die sich wirklich kümmert?
Erzähl uns, wo es bei deinem Shop hakt. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ersten Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.
- Updates zuerst auf einer Testumgebung – dein Tagesgeschäft läuft weiter
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch wenn dein Shop nicht von uns gebaut wurde
- Betreuung ab 249 € im Monat
Schreib uns
Unsere Shopware-Experten melden sich zeitnah bei dir.
Shopware Update Service: So läuft ein sicheres Shopware-Update ab
Update Service · ca. 5 Min. Lesezeit
Shopware Update Service:
So läuft ein sicheres Update ab
Patch, Minor oder Major? Wir zeigen dir, was ein professionelles Shopware-Update umfasst, wie oft du updaten solltest und warum ein Update nie direkt im Live-Shop passieren sollte.
- Patch, Minor & Major einfach erklärt
- Unser Update-Ablauf in 7 Schritten
- Wie oft du updaten solltest
Ein Shopware-Update klingt nach einem Klick in der Administration. In der Praxis hängen an jedem Update Plugins, Theme-Anpassungen, Schnittstellen und die Serverumgebung. Genau deshalb geht bei Updates im Live-Shop so oft etwas schief – vom kaputten Checkout bis zur weißen Seite. Ein professioneller Update Service sorgt dafür, dass dein Shop nach dem Update genauso zuverlässig läuft wie vorher, nur sicherer und aktueller.
Patch, Minor oder Major: Welche Updates gibt es?
| Update-Art | Beispiel | Was steckt drin? | Aufwand & Risiko |
|---|---|---|---|
| Patch | 6.7.15.0 → 6.7.15.1 | Bugfixes und Sicherheitsupdates | Gering – sollte zeitnah eingespielt werden |
| Minor | 6.7.14 → 6.7.15 | Neue Funktionen, Verbesserungen, ggf. neue Pflichtfunktionen | Mittel – Plugins und Theme prüfen |
| Major | 6.6 → 6.7 | Breaking Changes, neue Systemanforderungen | Hoch – braucht Planung, Tests und oft Anpassungen |
Welche Version aktuell ist und welche noch unterstützt wird, findest du in unserem Shopware-Versionen-Überblick 2026.
So läuft ein professionelles Shopware-Update ab
1. Bestandsaufnahme
Welche Version läuft, welche Plugins sind installiert, welche Eigenentwicklungen und Schnittstellen gibt es? Daraus ergibt sich der Update-Pfad.
2. Kompatibilität prüfen
Wir prüfen jedes Plugin und das Theme auf Kompatibilität mit der Zielversion – und klären bei Bedarf mit den Herstellern, wann Updates kommen.
3. Backup
Vollständige Sicherung von Dateien und Datenbank, damit jederzeit ein Rückweg möglich ist.
4. Update auf der Testumgebung
Das Update läuft zuerst auf einer Kopie deines Shops. Dein Live-Shop und dein Tagesgeschäft bleiben unberührt.
5. Anpassen & testen
Wir passen Theme und Eigenentwicklungen an und testen die wichtigsten Abläufe: Suche, Warenkorb, Checkout, Zahlarten, Versand, Kundenkonto und Schnittstellen.
6. Freigabe & Go-live
Nach deiner Freigabe spielen wir das Update in einem abgestimmten Zeitfenster live ein.
7. Monitoring
Nach dem Go-live behalten wir Logs, Bestellungen und Schnittstellen im Blick und reagieren sofort, falls etwas auffällt.
Dein nächstes Update steht an?
Wir übernehmen dein Shopware-Update komplett – von der Bestandsaufnahme bis zum Go-live. Lass uns kurz sprechen, dann bekommst du eine ehrliche Einschätzung zu Aufwand und Zeitplan.
Wie oft solltest du Shopware updaten?
- Sicherheitsupdates: so schnell wie möglich, idealerweise innerhalb weniger Tage nach Veröffentlichung.
- Patches und Minor-Releases: regelmäßig, zum Beispiel gebündelt im Monats- oder Quartalsrhythmus.
- Major-Updates: einmal im Jahr planen – spätestens bevor deine Version aus dem Support fällt.
Wer regelmäßig updatet, hat kleine, planbare Schritte. Wer Updates aufschiebt, steht irgendwann vor einem großen Projekt unter Zeitdruck. Warum das so ist, liest du in Warum du deinen Shopware-Shop aktuell halten solltest.
Selbst updaten oder Update Service?
Ein Patch-Update in einem schlanken Standard-Shop kannst du mit etwas Erfahrung selbst einspielen. Sobald aber Plugins, ein individuelles Theme, Schnittstellen oder ein Major-Update im Spiel sind, steigt das Risiko deutlich. Ein Fehler im Checkout kostet schnell mehr als das Update selbst.
Mit einem Update Service hast du jemanden, der Updates im Blick behält, auf einer Testumgebung vorbereitet und bei Problemen sofort reagiert – auch dann, wenn dein Shop nicht von uns gebaut wurde.
Shopware Update Service
von Shopdriven
- Updates & technischer Support ab 249 € im Monat – laufend, planbar, transparent
- Jedes Update zuerst auf einer Testumgebung
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch Major-Updates und Migrationen, etwa von 6.5 auf 6.7 oder von Shopware 5 auf 6
Häufige Fragen zum Shopware Update Service
Was kostet ein Shopware-Update?
Laufende Updates und technischer Support sind in unserer Betreuung ab etwa 249 € im Monat enthalten. Größere Major-Updates kalkulieren wir nach Aufwand – abhängig von Plugins, Theme und Eigenentwicklungen.
Ist mein Shop während des Updates offline?
Nein, nicht während der Vorbereitung: Wir arbeiten auf einer Testumgebung. Beim Go-live kann es zu einem kurzen Wartungsfenster kommen, das wir mit dir abstimmen.
Übernehmt ihr auch Updates für Shops, die ihr nicht gebaut habt?
Ja. Wir verschaffen uns zuerst einen Überblick über deinen Shop und setzen dann an der bestehenden Umsetzung an. Mehr dazu in Shopware Agentur wechseln.
Ich bin noch auf Shopware 6.5 – was nun?
Dann solltest du jetzt planen: Die Sicherheitsfixes für 6.5 enden am 28.02.2027. Alle Details in Shopware 6.5 End of Life.
Kostenloser Shopware-Check
Ist dein Shop von bekannten Sicherheitslücken betroffen?
Gib deine Shop-Adresse ein und sieh in unter einer Minute, auf welchem Versionsstand dein Shopware-Shop läuft und ob ein Update fällig ist. Ohne Anmeldung, ohne Änderung an deinem Shop.
Unverbindliche Experten-Beratung
Lass uns dein nächstes Update planen
Erzähl uns, auf welcher Version dein Shop läuft. Wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ersten Einschätzung – kostenlos und unverbindlich.
- Updates zuerst auf einer Testumgebung – dein Tagesgeschäft läuft weiter
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch wenn dein Shop nicht von uns gebaut wurde
- Betreuung ab 249 € im Monat
Schreib uns
Unsere Shopware-Experten melden sich zeitnah bei dir.
Shopware 6.5 End of Life: Was das Support-Ende am 28. Februar 2027 für deinen Shop bedeutet
Support-Ende · ca. 4 Min. Lesezeit
Shopware 6.5 End of Life:
Was das Support-Ende für deinen Shop bedeutet
Am 28. Februar 2027 enden die letzten Sicherheitsfixes für Shopware 6.5. Was das konkret heißt, welche Risiken drohen und wie du dein Update jetzt noch entspannt planst.
- Was genau am 28.02.2027 endet
- Risiken für Sicherheit & Compliance
- Zeitplan für dein Update
Shopware 6.5 wurde im Mai 2023 veröffentlicht und war lange die Basis vieler Onlineshops. Seit Juni 2025 bekommt die Version nur noch Sicherheitsfixes über das Shopware Security-Plugin – und auch die enden laut Shopware-Release-Kalender am 28. Februar 2027. Danach ist Shopware 6.5 End of Life: keine Fixes, keine Updates, kein Support.
Was genau endet am 28. Februar 2027?
| Zeitraum | Status von Shopware 6.5 |
|---|---|
| Mai 2023 – März 2024 | Maintained: volle Pflege mit Bugfixes und neuen Funktionen |
| bis Juni 2025 | Extended Support für 6.5.8.x mit ausgewählten Patches |
| Juni 2025 – 28.02.2027 | Security fixes only: Fixes nur noch über das Security-Plugin |
| ab 01.03.2027 | End of Life: keine Sicherheitsfixes mehr |
Schon heute gilt: Das Security-Plugin schließt nur Lücken im Shopware-Code selbst. Lücken in Bibliotheken wie Symfony oder Twig werden darüber nicht behoben. Der letzte reguläre Patch ist 6.5.8.19 vom Juni 2026.
Was bedeutet das für deinen Shop?
Sicherheit
Jede nach dem Stichtag entdeckte Lücke bleibt offen. Und auch schon heute betreffen viele 2026 veröffentlichte Sicherheitslücken alle Versionen unterhalb der 6.6-Fixstände. Welche das sind, zeigt unser Shopware-Versionen-Überblick.
Server & PHP
Shopware 6.5 basiert auf Symfony 6 und ist auf ältere PHP-Versionen ausgelegt. PHP 8.1 bekommt seit Ende 2025 keine Sicherheitsupdates mehr, PHP 8.2 nur noch bis Ende 2026. Aktuelle PHP-Versionen setzen ein aktuelles Shopware voraus.
Recht & Compliance
Neue Pflichtfunktionen liefert Shopware nur für 6.6 und 6.7: E-Rechnung im ZUGFeRD-Format (ab 6.6.10.0), den Widerrufsbutton (ab 6.6.10.14 bzw. 6.7.9.0) und das EU-Gewährleistungslabel (ab 6.7.14.0, auch für 6.6). Auf 6.5 brauchst du dafür Plugins oder Eigenentwicklungen.
Plugins & Zahlungsanbieter
Plugin-Hersteller und Payment-Anbieter entwickeln in der Regel nur noch für aktuelle Versionen weiter. Je länger du wartest, desto mehr Erweiterungen bleiben auf altem Stand.
Kostenloser Shopware-Check
Läuft dein Shop noch auf 6.5?
Prüfe mit unserem kostenlosen Shopware-Check in unter einer Minute, auf welchem Versionszweig dein Shop läuft – ohne Anmeldung und ohne Änderung an deinem Shop.
6.6 oder direkt 6.7? Unsere Empfehlung
Technisch führt der Weg von 6.5 über 6.6 zu 6.7, weil Shopware Major-Versionen nacheinander aktualisiert. Das Ziel sollte aber Shopware 6.7 sein, nicht 6.6: Die 6.6-Linie ist bereits im Extended Support, der mit dem Release von Shopware 6.8 (geplant 2027) ausläuft. Wer jetzt nur auf 6.6 geht, steht kurz danach vor dem nächsten Major-Update.
Wichtig für die Planung: Zwischen 6.5 und 6.7 liegen Breaking Changes, unter anderem der Wechsel auf Vue 3 und Vite in der Administration. Plugins mit Admin-Komponenten brauchen eigene Versionen für 6.7, eigene Anpassungen müssen geprüft werden.
Dein Zeitplan bis zum 28. Februar 2027
- Jetzt: Bestandsaufnahme – Version, Plugins, Theme, Eigenentwicklungen, Schnittstellen und Server.
- November/Dezember 2026: Update auf einer Testumgebung, Plugins aktualisieren, Anpassungen umsetzen, testen.
- Januar 2027: Freigabe und Go-live, idealerweise außerhalb deiner Hauptverkaufszeiten.
- Februar 2027: Puffer für Nacharbeiten – statt Stress kurz vor dem Stichtag.
Wie ein sicheres Update im Detail abläuft, zeigen wir in Shopware Update Service: So läuft ein sicheres Update ab.
Lass uns dein 6.5-Update jetzt planen
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir auf deinen Shop und sagen dir, wie aufwendig der Weg auf 6.7 wird – mit realistischem Zeitplan bis Februar 2027.
Fazit
Shopware 6.5 läuft nicht von heute auf morgen schlechter – aber mit jedem Monat wächst das Risiko. Ab März 2027 kommen keine Sicherheitsfixes mehr, neue Pflichtfunktionen gibt es nur für neuere Versionen. Wer jetzt plant, macht das Update in Ruhe und mit Puffer. Wer wartet, macht es später unter Zeitdruck.
Quellen (Stand 26. Oktober 2026): Shopware Release Policy & Release-Kalender; Shopware Changelog; endoflife.date/shopware; Shopware Security-Plugin-Dokumentation; php.net Supported Versions.
Unverbindliche Experten-Beratung
Dein Shop läuft noch auf Shopware 6.5?
Wir bringen deinen Shop sicher auf Shopware 6.7 – mit Testumgebung, klarem Zeitplan und ohne Stillstand im Tagesgeschäft.
- Updates zuerst auf einer Testumgebung – dein Tagesgeschäft läuft weiter
- Fester Ansprechpartner, kein Ticketsystem, Ø 53 Minuten Antwortzeit
- Auch wenn dein Shop nicht von uns gebaut wurde
- Betreuung ab 249 € im Monat
Schreib uns
Unsere Shopware-Experten melden sich zeitnah bei dir.






